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* Jade Lyall

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written by Adriana


#1
22.02.2016, 14:11
[CENTER]Drinking wine and thinking bliss, is on the other side of this
I just need a compass and a willing accomplice
All my doubts that fill my head cascading up and down again
Up and down and round again, down and up and down again.

Oh, I've had my chances and I've taken them all.
Just to end up right back here on the floor….[/CENTER]



Nach geschlagenen 8 Wochen Therapie in der Linea ihre Freunde und vor allem Tyler nur zwei Mal hatte sehen dürfen, hatte sie mit ihrer Zimmernachbarin Elle einen Entschluss gefasst: Es war Zeit für einen Abend Luft! Normalerweise war Linea nicht der Typ Mensch der sich widersetzte oder Regeln nicht einhielt, aber sie war auch noch nie so lange eingesperrt gewesen. Jeden Tag gab es Gesprächsgruppen, Einzeltherapie und Beschäftigungsangebote wie Zeichnen, Musik oder Stricken-lernen. Mit Elle, die wegen eines Waschzwanges in Verbindung mit Drogenkonsum (was der Auslöser gewesen war) in der Klinik war, hatte sich Linea sofort verstanden und als die ein Jahr ältere heute diese verrückte Idee gehabt hatte, einfach abzuhauen und einen Tag Spaß zu haben, war Linea erst gar nicht überzeugt. Da sie aber nicht als Spielverderber dastehen wollte, willigte sie schließlich ein und so befanden sie sich in am Abend in einem Taxi in die Innenstadt. Elle, die pausenlos davon plapperte wie toll der Abend werden würde, brachte Linea dann auch schnell auf andere Gedanken.

5 Stunden später
Dafür, dass es ein Donnerstag war, waren die Bars und Clubs in der Innenstadt gut gefüllt. Linea, die sich etwas blöd vorkam und abseits gestanden hatte, bevor Elle sie in die tanzende Menge gezerrt und ihr etwas zu trinken gegeben hatte, trug ein schwarzes, ziemlich kurzes Kleid (welches Elle in einer Boutique hatte mitgehen lassen!) und nach dem 2. Oder 3. Drink wurde sie auch lockerer: Kein Wunder, denn Elle hatte Linea und sich jeweils eine bunte Pille in das Glas gemischt. Kaum, dass die Drogen und der Alkohol wirkten,hatte Linea ausgelassen getanzt und wirklich jede Menge Spaß gehabt. Als sie den Club verließ, goss es wie aus Eimern und von Elle war keine Spur zu sehen. Torkelnd bahnte sich Linea ihren Weg durch die Straßen, dachte sie befände sich auf dem nach Hause weg zur WG und fand sich vollkommen überraschend vor Tylers Wohnung wieder. Sie wusste nicht warum, aber sie klingelte. Das schwarze Kleid klebte an ihrem Körper, ebenso wie ihre kinnlangen Haare, das Make-up war verschmiert und sie wirkte genauso betrunken, wie sie es war. Mitten in der Woche, um 2h in der früh. Doch niemand öffnete. Er war nicht da! Enttäuscht machte sie sich auf den Weg in die WG, denn vorsorglich hatte sie den Schlüssel mitgenommen...hier war alles totenstill und niemand störte sich daran, dass sie leise in die Küche ging und sich, nass wie sie war, auf einen Stuhl fallen ließ und ein Glas Wein einschenkte. Süßen Wein, der würde zwar nicht nut Kopfschmerzen verursachen, sie aber hoffentlich auch müde machen, denn die Gedanken spuckten nur so in ihrem Kopf herum.
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* Jacob Gideon

Jahre    

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#2
22.02.2016, 15:19
Jacob leerte das 3 Glas Whiskey, nachdem er auch schon Bier und ein paar Schnäpse getrunken hatte, an diesem Nachmittag.

Nachdem er am frühen Vormittag die gemeinsame Wohnung, die er mit Mika bewohnte, schlagartig und nur unter Mitnahme einer kleinen Reisetasche mit Wechselkleidung, verlassen hatte, war er erst einmal ziemlich ziellos durch die Stadt gefahren. Irgendwann war er dann am Strand gelandet, hatte dort den Wagen abgestellt und lief gut zwei Stunden, wieder recht planlos, am Strand entlang. Doch frei bekam er den Kopf nicht wirklich. Sie konnte es noch so sehr abstreiten, noch so sehr versichern, das mit diesem Kerl rein gar nichts passiert war. JJ kannte dieses Lächeln auf ihren Lippen, dass das Foto eindeutig zeigte. Noch dazu war es gar nicht Mikas Art einen Kerl so dicht an sich heran zu lassen, sich berühren zu lassen, wenn ihr dieser nicht vertraut war. Und zu allem Überfluss war es auch sonst gar nicht Mikas Art der Presse so in die Falle zu gehen. Normalerweise war sie vorsichtig, sie waren vorsichtig. Vor allem nach der ganzen Sache mit Richard und was diese mit sich brachte, hatten sie besonders darauf geachtet, keine negativen Schlagzeilen zu produzieren. Und jetzt? Ja, jetzt zeriss man sich das Maul darüber ob sie ihn verlassen hatte, ob sie sich eine bessere Partie geangelt hatte, nachdem sein Business gerade mehr als den Bach runter ging.

Wie er dann irgendwann in diese komische Bar geraten war, konnt JJ gar nicht mehr rekonstruieren. Erst als er bezahlt hatte und ihm draußen die nasskalte Luft entgegenschlug, der Wind ihm heftig um die Ohren fegte und er davon wieder etwas klarer wurde, realisierte er, vor allem weil es mittlerweile stockdunkel war, wie lange er sich hier schon aufgehalten haben musste. Unsicher wo lang er nun musste um zu seinem Wagen zukommen, was ohnehin eine ziemlich dumme Idee war in seinem Alkoholrausch, kam ihm bei genauerer Betrachtung der Umgebung noch etwas anderes in den Sinn. In dieser Straße wohnte doch Linea. So sie denn noch in der WG mit diesen zwei anderen Vögeln lebte. Linea, seine letzte Sub bevor das mit Mika anfing und er zum ersten Mal eine wirklich, ernste Beziehung führte. Linea… Sie war großartig gewesen. Sofort kamen ihm wieder Bilder in den Kopf und er schmunzelte, während seine Füße ihn irgendwie wie selbstverständlich zu dem Häuserblock trugen. Mit dem Finger fuhr er die Namensschilder ab und entdeckte L. Aeki. Berauscht vom vielen Schnaps grinste er leicht dümmlich, als er einfach auf den Klingelknopf drückte, ihn dann wieder los ließ und gleich noch einmal und dieses Mal sogar etwas länger drauf drückte. Das es schon mitten in der Nacht war, das hatte JJ nicht wirklich auf dem Schirm. Gerade wollte er sie nur sehen, erinnerte sich an längst vergangene, einfachere Zeiten, Zeiten in denen er sich sicher gefühlt hatte, in denen keine Frau ihn hatte verletzen können, so wie Mika es nun getan hatte.
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written by Adriana


#3
22.02.2016, 15:48
Wie lange Linea in der Küche gesessen hatte, wusste sie im Nachheinein nicht mehr. Sie wusste wohl aber, dass sie die halbe Flasche Filou- ein billiger Fusel aus dem Discounter xD- geleert hatte, als es an der Tür klingelte. Bevor auch nur irgendjemand aufstehen musste (die Jungs schliefen schließlich tief und fest, eilte Linea ungeschickt torkelnd auf ihren hohen Schuhen zur Tür. Sie hatte die Schuhe nicht ausgezogen, weil sie diese auf Grund der Riemchen an den Fesseln nicht hatte einfach abstreifen können. Sofort drückte sie auf den Türöffner, hörte wie sich unten die Tür öffnete und hoffte inständig, dass es sich um Tyler handelte. Er hatte ihr so gefehlt! All die Wochen die sie ihn nicht gesehen hatte…es war schrecklich gewesen. Die Klinik war schrecklich, auch wenn es ihr geholfen hatte und sie nun vom Methadon herunter war, trotzdem fühlte sie sich dort alles andere als wohl.

Mittlerweile war ihre Kleidung angetrocknet, ebenso wie ihre Haare und das Make-up, was sie weiterhin ziemlich fertig aussehen ließ. Trotzdem hatte sie immer noch dieses unschuldige, hübsche an sich, was Männer dazu bringen konnte den Beschützerinstinkt zu entdecken. Die Glühbirne im Treppenhaus auf der Etage der WG war kaputt und das leichte Licht der Küche hatte nicht genügend Kraft um den Flur komplett auszuleuchten, entsprechend konnte Linea durch den Schleier des Alkohols nur schlecht sehen, wer da die Treppe hinauf kam. Das Glas Wein hielt sie dabei immer noch in der Hand.
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* Jacob Gideon

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#4
22.02.2016, 16:12
Das Linea so, ohne die Gegensprechanlage zu benutzen, die Tür öffnete, kam JJ in seinem Zustand nicht einmal seltsam vor. Er drückte mit seinem ganzen Körpergewicht gegen die Eingangstür und torkelte leicht voran, fiel beinahe über die erste Treppenstufe, sammelte sich dann aber wieder und stieg die Stufen zur Wohnung hinauf. Als er die letzte Stufe erklommen hatte, sie wohnte nämlich ganz oben, blickte er zu Lineas Wohnungstür herüber und sah sie schon im Türrahmen lehnen. Erst jetzt wurde ihm irgendwie doch bewusst, wie seltsam sein Auf kreutzen hier war. Trotzdem ging er auf sie zu. Das ihre Haare wirr um den Kopf lagen und ihr Make-Up leicht verschmiert war, sah Jacob nicht wirklich, dafür hatte er einfach zu viel getrunken. Trotzdem kratzte er sich jetzt etwas verlegen am Hinterkopf, was gar nicht zu dem sonst so herrischen und bestimmenden Mann passte, der er eigentlich war. „Hey Süße… ähm Linea…“ verbesserte er sich und man konnte, wenn man denn nüchtern war, gut das leichte Lallen in seiner Stimme hören. „Also, ich… ich war grad auf der Ecke und dachte… ich dachte vielleicht hast du auch so viel Sehnsucht nach mir wie ich nach dir…“ faselte Jacob, der in diesem Augenblick wirklich die Vergangenheit zurück sehnte und damit also nicht mal Lügen erzählte. Kurz fiel sein Blick auf ihr Weinglas, blieb einige Sekunden daran hängen ehe er den Kopf wieder hob und sie mit einem fast kläglich wirkenden Hundeblick ansah und fragte: „Lässt du mich rein?“
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#5
22.02.2016, 16:44
Während sie wartend in der Tür lehnte, trank sie abwesend einen Schluck Wein. Das Stolpern hörte sie nicht, ihre Gedanken waren zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt. Hoffentlich wurde keiner der anderen wach, wenn Tyler hier gleich aufkreuzte und ihr den Kopf wusch, weil sie aus der Klinik getürmt war…Dann waren da noch die Gedanken um die Zukunft und die Ängste die sie damit verband….alles in allem war der Wein durchaus berechtigt. Die Jungs der WG schliefen jedoch nicht, wie Linea annahm, sie befanden sich auf einem Kino-Festival in Auckland und entsprechend war niemand zu Hause, als plötzlich Jacob und eben nicht Tyler vor der Brünetten stand. Irritiert blickte sie ihn etwa eine Sekunde lang an, dann traten Tränen in ihre Augen und als er sprach und fragte ob sie ihn hinein ließ, schlang sie die Arme um seinen Hals und hielt ihn fest, ihr Gesicht an seinem Hals vergraben. So standen sie ein paar Sekunden lang da in denen Linea die Nähe, Wärme und Vertrautheit genoss, bis sie sich dann aber wieder löste, schwankend zurück in die Wohnung ging und die Tür aufhielt.Ihr kleiner Ausbruch war ihr etwas peinlich, was man ihr auch anmerkte, wenn man sie kannte. „Möchtest du ein Glas Wein?“, fragte sie und lallte genauso sehr wie er, was beiden aber nicht weiter auffiel. Es wunderte Linea auch nicht, was Jacob bei ihr machte, sie würde ihn auch nicht fragen, denn das hatte sie nie getan. Er kam und ging wie es ihm gefiel und sie nahm es hin- daran hatte sich anscheinend nichts geändert. Das Licht im Treppenhaus im Stockwerk unter ihnen erlosch jetzt und hinter Jacob war nur die Düsternis zu sehen. Eben jene Düsternis die ihn auch sonst immer umgab. Noch bevor Jacob ihr eine Antwort gegeben hatte, ging Linea leicht schwankend in die Küche zurück, wo sie ihr Weinglas wieder füllte und bereits ein zweites hervorholte.
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* Kieran Rhys

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#6
22.02.2016, 17:11
UUUPPSIIII
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* Jacob Gideon

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#7
22.02.2016, 17:12
Das Lineas Augen sich mit Tränen füllten nahm er nicht wahr, sehr wohl aber ihre schwungvolle, enge und fast schon hilfesuchende Umarmung. Während sich seine Arme langsam um sie legten wurde sen Gesichtsausdruck ernster und wieder nachdenklicher, auch wenn er diese Situation gerade nicht so richtig einordnen konnte. Kurz kam ihm der klare Gedanke in den Kopf, das dies hier doch total schwachsinnig war, das Linea alles andere wollte ausser gerade ihn sehen, doch schnell verschwamm dieser Gedanke wieder als sich ihre Arme noch einmal fester um ihn schlangen und er dieser Umarmung erwiderte.

„Ja, klingt gut.“ Meinte Jacob auf ihre Frage, auch wenn er irgendwie wusste, dass dieser Wein nicht gerade ein edler Tropfen war. Dennoch, er würde ihn davor bewahren all zu schnell wieder nüchtern zu werden. So folgte er Linea, die ein äußerst kurzes Kleid und dazu noch High-Heels trug, in die kleinen WG Küche, wo er sich auf einen der Stühle um den kelinen Holztisch fallen ließ. Es brannte nur eine kleine Lampe auf der Fensterbank, sodass der Raum in gedimmtes Licht getaucht war, was JJ durchaus als angenehm empfand. Er beobachtete Linea wie diese ein weiteres Glas aus dem Schrank nahm, es ihm füllte und zu ihm herüber kam. JJ versuchte sie durch den Schleier des Alkohols zu betrachten und lächelte leicht während sein Blick an ihrem Körper in dem engen Kleid auf und ab glitt und schließlich auch die High-Heels wahrnahm. Das sie womöglich noch ausgehen wollte oder eventuell noch ausgehen wollte, diese Schlussfolgerung kam ihm nicht, denn soweit dachte er gerade nicht mehr. Überhaupt hielt der Alkohl ihn aber zu viel unnötiges Zeug zu denken. „ Sexy siehst du aus…“ säuselte er und ein Mundwinkel hob sich, als sein Blick ihren suchte und ihr sein Glas entgegen hob. „Auf… das vergangenes, nicht immer vergangen bleibt…“ sprach er philosophisch und dabei klang seine Stimme verhältnismäßig klar und genau so klar wirkten auch seine Augen die Linea eindringlich fixierten.
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#8
22.02.2016, 17:37
Jacob folgte ihr in die Küche und Linea stellte ihm das Glas Wein hin. Es war kein Weinglas, sondern lediglich ein altes Senf-Glas (xD) aber in dieser WG war alles eben etwas anders. Noch während sie ihm das Glas reichte, sah sie seinen Blick, bemerkte dass er sie zu mustern schien, aber es störte sie erstaunlicherweise nicht. Bei anderen Männern war das anders, Jacob hingegen hatte sie all zu oft gemustert oder betrachtet, dass es fast normal für Linea war auch wenn zwischen ihrer Verbindung einige Jahre lagen. Trotzdem oder gerade deswegen lächelte sie erfreut, was vielleicht nicht ganz zu seinem plötzlichen Besuch mitten in der Nacht passte. Ihre Blicke trafen sich und JJ konnte sich ein „Kompliment“ nicht verkneifen. Linea schmunzelte. „Danke“, sagte sie aber nur und hob ihr Glas um dann mit ihm anzustoßen. Seine Worte fanden in ihrem vernebelten, betrunkenen Hirn keinen Anstoß, sie nickte nur und setzte sich neben ihn, saß somit recht dicht neben ihm und trank einen großzügigen Schluck Wein. „Eine ätzende Nacht, oder?“, sagte sie und schwenkte ihr Glas mit der roten Flüssigkeit hin und her, sah dann aber wieder zu Jacob. „Wenn sogar DU nachts im Regen umher läufst“, stellte sie fest und drehte ihm ihren Körper zu, wobei ihre Knie sein Bein berührten. Das letzte Mal als sie sich gesehen hatten, waren sie alles andere als freundlich miteinander umgegangen, trotzdem saßen sie jetzt hier und tranken süßen Wein. „Möchtest du etwas bestimmtes, oder was verschlägt dich hier her?“, fragte sie offen heraus und wirkte dabei freundlich wie immer. Wahrscheinlich würde sie sogar zu Mika unglaublich freundlich sein, obwohl die ihr alles andere als wohlgesonnen gewesen war. Wieder trank sie einen großen Schluck Wein und stellte dabei fest, wie betrunken sie eigentlich war: der Inhalt des Glases schien viel mehr zu sein als noch vor einer Sekunde und auch das Glas verschwamm etwas vor ihren Augen.
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* Jacob Gideon

Jahre    

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#9
22.02.2016, 19:57
Nacht? “Wie spät ist es?” fragte er und hob seinen Arm um von seiner Rolex, die er immer trug die Uhrzeit ab zu lesen.Doch selbst als er sich anstrengte, die Augen zusamen kniff um die kleinen Zahlen vom Ziffernblatt ab zu lesen, alles verschwamm nur vor seinen Augen, sodass er den Arm wieder sinken lies. Erst jetzt merkte er, das er seine Lederjacke noch trug, die vom Regen ganz durchnässt und schwer war. Also zog er sie aus und schob sie einfach nach hinten, sodass sie sich unordentlich über die Stuhllehne legte. Er lehnte sich wieder vor und griff nach seinem Glas um einen Schluck vom Wein zu nehmen. Erst jetzt, beim zweiten Schluck bemerkte er wie süß dieser war und verzog leicht das Gesicht, ehe er sich Linea zu wandte, die ihn ansprach und deren Knie leicht sein Bein striff, was er nur beiläufig registrierte. Mit glasigem Blick sah er die junge, hübsche Frau an und es dauerte einen Moment bis ihre Worte von seinem Gehirn als Frage verarbeitet wurden. Seine erste Reaktion darauf war ein Schulterzucken, dann ein Seufzen, mit dem er sich wieder seinem Glas vor sich zu wandte, das er zwischen den Fingern zu drehen begann. “Hast du dich schon einmal nach etwas Vergangenem zurück gesehnt, weil…. Weil es da so viel einfacher war?” fragte er nachdenklich und fügte murmelnd an. “Vor allem dann wenn die Frau mit der du versuchst eine Beziehung zu führen einen anderen fickt.” damit drehte er sich wieder Linea zu und blickte sie aus immer noch glasigen, aber auch traurigen Augen an, als er zu ihr sagte. “Du hättest nie einen anderen gefickt während du mit mir zusammen warst…”
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#10
22.02.2016, 20:17
Linea erwartete nicht wirklich eine Antwort, denn er hatte ihr nie genau erklärt oder gesagt was er wann wie tat, dafür hatte er ihr aber genau gesagt was sie zu tun hatte. Mit einem weiteren Schluck Wein, der herrlich süß und somit genau nach ihrem Geschmack war, überbrückte sie die Zeit bis Jacob ihr antwortete. Als er es tat, sah sie zur großen Uhr über der Küchentür. „Fast halb 3h“, antwortete sie und bemerkte deshalb nur beiläufig, wie er seine Uhr betrachtete und es dann aufgab. Dann antwortete er aber tatsächlich auf ihre Frage und Linea neigte den Kopf zur Seite, so dass ihr die Haare über eine Schulter hinweg fielen und sie ihn genau betrachten konnte. Seine Haare glänzten nass und irgendetwas an ihm war anders als sonst, was es genau war, erfuhr sie aber erst als er weitersprach, wenn auch als Rätsel. „Ja, ich weiß was du meinst“, gestand sie und auch wenn es seit ihrem zweiten Versuch mit Tyler nie Fall gewesen war, hatte sie sich doch gerade am Anfang immer wieder dabei ertappt, wie sie sich danach gesehnt hatte, dass man ihr Entscheidungen abnahm, ihr sagte was sie tun und lasse solle. Dann sprach er von Dingen, die sie noch besser nachvollziehen konnte. “ “Du hättest nie einen anderen gefickt während du mit mir zusammen warst…”, sagte er und Linea nickte bestätigend. Nein, sie hätte nie mit einem anderen Mann geschlafen, sie hatte sich nicht einmal getraut sie anzusehen. „Du aber….vergiss das nicht“, sagte sie und biss sich sofort auf die Unterlippe. Sie hatte ihn nicht kränken wollen, schon gar nicht wo er hier mitten in der Nacht aufgetaucht war. Entschuldigend legte sie ihm eine Hand auf den starken Oberarm. „Bitte entschuldige, das war…es tut mir leid. Ich…“. Sie würde es nie schaffen sich bei ihm für irgendetwas zu entschuldigen, ohne ins Stottern zu geraten. Erstaunlich unterwürfig sah sie ihn an, suchte vorsichtig seinen Blick und biss sich weiterhin auf die Unterlippe. Rasch griff sie nach ihrem Weinglas und trank das Glas leer, wich dabei aber seinem Blick vorerst weiter aus. „Wenn ich dir irgendwie helfen kann…“ Das war so typisch Linea!
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