YOU SAVED ME ONCE PLEASE SAVE ME ONCE AGAIN.
written by Adriana
09.03.2016, 15:09
xD Tassimo und JJ….herrliche Geschichte :D
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„Ja, definitiv anders. Aber ich mag´s. Es wirkt alles sehr edel und passt zu dir“, antwortete sie auf seine Frage und folgte seinem Blick kurz durch die Wohnung. Geduldig sah Linea dann dem Älteren dabei zu, wie er Kaffee machte. In der WG hatten sie nur eine einfache Kaffeemaschine und einen Milchaufschäumer von Bodum, wo man wie wild den Deckel hoch und runter schieben musste, bis man nach einer gefühlten Ewigkeit etwas Schaum hatte (der dann zumeist kalt war). Diese Kapselmaschinen waren der WG bei Dauernutzung einfach zu teuer und Drew, als Meeresbiologe, war gegen diesen ganzen Plastikkram weshalb man sich dann im WG-Rat gegen die Anschaffung einer solchen Maschine entschieden hatte. Der Milchschaum lief also in ein großes Glas und der Espresso zauberte drei ebenmäßige Schichten, die Linea für einen kurzen Augenblick faszinierten. Als Jacob sich dann an sie wandte und sich geradezu entschuldigte, lächelte sie und schüttelte den Kopf.
„War ja auch ein anstrengender Tag“, sagte sie und genoss den kurzen Moment der Nähe, der zwischen ihnen herrschte. Da war es wieder, dieses vertraute Gefühl zwischen ihnen, oder war es das Vertrauen an sich? Linea fühlte sich einfach nur wohl, anders konnte sie es selbst nicht bezeichnen. Den kurzen Blick zur Kiste mit den Dingen der Vergangenheit hatte sie natürlich bemerkt und sofort errötete sie ein wenig. Immerhin wusste sie nur zu gut was dort an Spielzeug und Kleidung verstaut war. „Eine Dusche klingt genau richtig“, sagte sie dann und senkte den Blick, ehe sie ihn wieder ansah. Selbstverständlich verstand sie seine Andeutung, kannte sie ihn doch gut genug, aber sie freute sich auch auf das heiße Wasser und den kurzen Moment der Stille beim Duschen. Der Rest kam von selbst, oder ging wie immer von Jacob aus. So etwas wie gestern in der WG würde sicherlich so schnell nicht wieder passieren. Oder etwa doch? Zum Glück erinnerte sich Linea nicht an ihre eigene, fordernde, Art. Immer noch lächelnd legte sie Jacob eine Hand auf die Brust, direkt auf die Knopfleiste seines Hemdes. „Danke für den Kaffee“, sagte sie dann und griff mit der freien hand nach dem Glas. Dabei konnte sie den Blick nicht von ihm abwenden, es ging einfach nicht.
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„Ja, definitiv anders. Aber ich mag´s. Es wirkt alles sehr edel und passt zu dir“, antwortete sie auf seine Frage und folgte seinem Blick kurz durch die Wohnung. Geduldig sah Linea dann dem Älteren dabei zu, wie er Kaffee machte. In der WG hatten sie nur eine einfache Kaffeemaschine und einen Milchaufschäumer von Bodum, wo man wie wild den Deckel hoch und runter schieben musste, bis man nach einer gefühlten Ewigkeit etwas Schaum hatte (der dann zumeist kalt war). Diese Kapselmaschinen waren der WG bei Dauernutzung einfach zu teuer und Drew, als Meeresbiologe, war gegen diesen ganzen Plastikkram weshalb man sich dann im WG-Rat gegen die Anschaffung einer solchen Maschine entschieden hatte. Der Milchschaum lief also in ein großes Glas und der Espresso zauberte drei ebenmäßige Schichten, die Linea für einen kurzen Augenblick faszinierten. Als Jacob sich dann an sie wandte und sich geradezu entschuldigte, lächelte sie und schüttelte den Kopf.
„War ja auch ein anstrengender Tag“, sagte sie und genoss den kurzen Moment der Nähe, der zwischen ihnen herrschte. Da war es wieder, dieses vertraute Gefühl zwischen ihnen, oder war es das Vertrauen an sich? Linea fühlte sich einfach nur wohl, anders konnte sie es selbst nicht bezeichnen. Den kurzen Blick zur Kiste mit den Dingen der Vergangenheit hatte sie natürlich bemerkt und sofort errötete sie ein wenig. Immerhin wusste sie nur zu gut was dort an Spielzeug und Kleidung verstaut war. „Eine Dusche klingt genau richtig“, sagte sie dann und senkte den Blick, ehe sie ihn wieder ansah. Selbstverständlich verstand sie seine Andeutung, kannte sie ihn doch gut genug, aber sie freute sich auch auf das heiße Wasser und den kurzen Moment der Stille beim Duschen. Der Rest kam von selbst, oder ging wie immer von Jacob aus. So etwas wie gestern in der WG würde sicherlich so schnell nicht wieder passieren. Oder etwa doch? Zum Glück erinnerte sich Linea nicht an ihre eigene, fordernde, Art. Immer noch lächelnd legte sie Jacob eine Hand auf die Brust, direkt auf die Knopfleiste seines Hemdes. „Danke für den Kaffee“, sagte sie dann und griff mit der freien hand nach dem Glas. Dabei konnte sie den Blick nicht von ihm abwenden, es ging einfach nicht.
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