YOU SAVED ME ONCE PLEASE SAVE ME ONCE AGAIN.
written by Adriana
02.03.2016, 19:54
"Du kennst mich...". Egal wie lange und wie gut sie Jacob hätte kennen müssen, sie würde nie verstehen wie er selbst in peinlichen Momenten wie diesem hier die Ruhe bewahren und so tun konnte, als wäre nichts gewesen. Nichts. Für Linea war das alles andere als nichts. Sie fühlte sich aufgewühlt, merkwürdig frei und trotzdem oder gerade deswegen verwirrt. Wie hatte es nur zu dieser Sache in der Küche kommen können…oder war da noch mehr gewesen? Jacob stand auf, zog seine Shorts an und als Linea ihm mit den Augen folgte, sah sie die Kleidungsstücke wild im Zimmer verteilt. Also musste es hier weitergegangen sein, kam es ihr in den Sinn, jedoch unterbrach Jacob ihre Gedankengänge mit einer Frage. „In der linken,oberen Schreibtischschublade“, antwortete sie ihm. Die Ordnung in ihrem Zimmer war immer gut gewesen, weshalb sie auch nach Wochen der Abwesenheit genau wusste, wo was liegen musste. Mit einer flinken Bewegung fische sie das schwarze Kleid vom Boden, welches sie gestern getragen hatte, schwang die Beine aus dem Bett und streifte es sich rasch über. Denn JA, auch wenn Jacob jeden Zentimeter ihres Körpers kannte, IHR war die Situation in der sie sich gerade befanden trotzdem irgendwie unangenehm, wenn auch noch so sehr, als dass sie ihn gleich vor die Tür gesetzt hätte, wie es wohl am vernünftigsten gewesen wäre. Seine philosophische Art ließ Linea den Kopf schräg legen. Was hatte er da gesagt? Hörte sie da soetwas wie Sehnsucht? Ihr lief eine Gänsehaut über den Körper, was man anhand der sich aufrichtenden Nippel durch den Stoff des Kleides sofort sah.
„Ich hol´ eben ein Wasser“, sagte sie schnell an ihn gewandt und war auch schon aus dem Zimmer verschwunden. Auf dem Flur sah sie die restlichen Kleidungsstücke und auch ihre hohen Schuhe liegen, was sie dazu veranlasste diese auf dem Rückweg aufzusammeln.Oh Gott...oh Gott.... Mit den Kleidungsstücken und einer Wasserflasche mit zwei Gläsern im Arm erschien sie dann ein paar Minuten später wieder in ihrem Zimmer und fand einen noch immer halbnackten Jacob vor. Sie konnte nicht leugnen, dass sie ihn anziehend fand, wie dort stand…selbstbewusst wie eh und je, die breiten Schultern gestrafft, die Muster seiner Tattoos die markant hervortraten, rasch wandte sie den Blick ab, legte die Kleidungsstücke auf den Schreibtisch und fragte sich, was eigentlich mit ihr los war. Erst jetzt kam die Erinnerung zurück…das weiße Pulver in ihrem Glas, der herbere Geschmack des Cocktails und die besser werdende Stimmung. Um auch diesen Gedanken loszuwerden goss Linea zwei Gläser ein und reichte eines davon Jacob, während sie sich selbst halb auf den Schreibtisch setzte. „Das…bleibt unter uns, ja?“, sagte sie und sah ihn fragend, nein bittend an. Auch damals war das, was genau zwischen ihnen abgelaufen war immer privat geblieben. Bis Richard sich das Video geschnappt hatte. Sofort musste Linea an Mika denken…Wenn Mika erfuhr, was hier passiert war! Linea bekam es unweigerlich mit der Angst zu tun.
„Ich hol´ eben ein Wasser“, sagte sie schnell an ihn gewandt und war auch schon aus dem Zimmer verschwunden. Auf dem Flur sah sie die restlichen Kleidungsstücke und auch ihre hohen Schuhe liegen, was sie dazu veranlasste diese auf dem Rückweg aufzusammeln.Oh Gott...oh Gott.... Mit den Kleidungsstücken und einer Wasserflasche mit zwei Gläsern im Arm erschien sie dann ein paar Minuten später wieder in ihrem Zimmer und fand einen noch immer halbnackten Jacob vor. Sie konnte nicht leugnen, dass sie ihn anziehend fand, wie dort stand…selbstbewusst wie eh und je, die breiten Schultern gestrafft, die Muster seiner Tattoos die markant hervortraten, rasch wandte sie den Blick ab, legte die Kleidungsstücke auf den Schreibtisch und fragte sich, was eigentlich mit ihr los war. Erst jetzt kam die Erinnerung zurück…das weiße Pulver in ihrem Glas, der herbere Geschmack des Cocktails und die besser werdende Stimmung. Um auch diesen Gedanken loszuwerden goss Linea zwei Gläser ein und reichte eines davon Jacob, während sie sich selbst halb auf den Schreibtisch setzte. „Das…bleibt unter uns, ja?“, sagte sie und sah ihn fragend, nein bittend an. Auch damals war das, was genau zwischen ihnen abgelaufen war immer privat geblieben. Bis Richard sich das Video geschnappt hatte. Sofort musste Linea an Mika denken…Wenn Mika erfuhr, was hier passiert war! Linea bekam es unweigerlich mit der Angst zu tun.
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