YOU SAVED ME ONCE PLEASE SAVE ME ONCE AGAIN.
written by Adriana
29.02.2016, 16:55
Line schlief den Schlaf der Gerechten. Zu viel Alkohol, dazu eine gehörige Portion Drogen die sie unfreiwillig und in ungeahnter Menge konsumiert hatte, dazu die Sache mit Jacob…wie im Koma lag sie da. Hübsch, trotz des verschmierten Make-ups und der Tatsache dass ihr Mund ein wenig beim Schlafen offen stand. Ihr Unterbewusstsein registrierte, dass sich neben ihr im Bett etwas bewegte aber noch zwang sie sich liegen zu bleiben zu schlafen und…wieder bewegte sich neben ihr etwas und Linea seufzte leise, murmelte irgendetwas und während sie weiter wach wurde, hämmerte es auch schon unerträglich in ihrem Kopf. Sie hatte erst ein paar Mal in ihrem Leben einen Kater gehabt, aber sie fürchtete, dass dieser es gewaltig in sich hatte als sie jetzt gegen die Helligkeit im Raum anblinzelte und die Stirn schmerzhaft in Falten zog.
Langsam aber sicher öffnete sie dann die Augen und erstarrte, als sie einen tätowierten Arm neben sich sah. Was zum…Rasch wandte sie sich Jacob zu, starrte ihn fassungslos an und war versucht ihre Blöße zu bedecken, indem sie die Decke in Zeitlupe etwas höher zog, während sie sich weiter aufsetzte. Jacob weiter ansehend als sei er ein Geist, kamen die Bilder von gestern zurück. Nicht alle, aber die die sie zurückbekam, hatte es in sich und erklärten zumindest ansatzweise die Begegnung hier im Bett. Hinzu kam der schreckliche Schmerz in ihrer Brust, die Enttäuschung darüber Tyler nicht angetroffen zu haben und das schlechte Gewissen über ihre Tat, die ihr jetzt immer weiter ins Bewusstsein zurückkehrte. Dann war da aber noch dieses absurde Gefühl das dafür sorgte, dass sie sich nicht vollends schämte und sofort fluchtartig das Zimmer verließ: Vertrauen und Nähe. Sie kannte Jacob. Sie kannte ihn sogar recht gut, hatte so viel mit ihm erlebt, dass sie sich körperlich nicht zu schämen brauchte. Trotzdem war ihr diese Situation so peinlich! Und was, wenn er von ihrer Flucht aus der Klinik erfuhr? Oder, dass sie dort wegen einer Drogentherapie gewesen war? Enttäuschung über sich selbst, über das eigene Scheitern mischte sich mit der vorhandenen Enttäuschung über Tyler, paarte sich mit der Einsamkeit und hinterließ eine noch irritiertere Linea, als sie es sonst sowieso schon war. Dann, und das war das entscheidende, war da aber noch die Nachwirkung der Drogen, deren Einnahme noch keine 6 Stunden zurück liegen konnte: sie fühlte sich auf eine merkwürdige Art und Weise gut. Vielleicht sogar lockerer. Das musste auch der Grund sein, warum sie eben nicht fluchtartig ihr eigenes Zimmer verlassen hatte, sondern Jacob jetzt stumm und mit einem etwas entspannteren Ausdruck auf dem Gesicht ansah. Als erwartete sie gelassen seine Reaktion. Oder eben Befehl. Nur in ihrem Kopf, da rumorte es gewaltig.
Langsam aber sicher öffnete sie dann die Augen und erstarrte, als sie einen tätowierten Arm neben sich sah. Was zum…Rasch wandte sie sich Jacob zu, starrte ihn fassungslos an und war versucht ihre Blöße zu bedecken, indem sie die Decke in Zeitlupe etwas höher zog, während sie sich weiter aufsetzte. Jacob weiter ansehend als sei er ein Geist, kamen die Bilder von gestern zurück. Nicht alle, aber die die sie zurückbekam, hatte es in sich und erklärten zumindest ansatzweise die Begegnung hier im Bett. Hinzu kam der schreckliche Schmerz in ihrer Brust, die Enttäuschung darüber Tyler nicht angetroffen zu haben und das schlechte Gewissen über ihre Tat, die ihr jetzt immer weiter ins Bewusstsein zurückkehrte. Dann war da aber noch dieses absurde Gefühl das dafür sorgte, dass sie sich nicht vollends schämte und sofort fluchtartig das Zimmer verließ: Vertrauen und Nähe. Sie kannte Jacob. Sie kannte ihn sogar recht gut, hatte so viel mit ihm erlebt, dass sie sich körperlich nicht zu schämen brauchte. Trotzdem war ihr diese Situation so peinlich! Und was, wenn er von ihrer Flucht aus der Klinik erfuhr? Oder, dass sie dort wegen einer Drogentherapie gewesen war? Enttäuschung über sich selbst, über das eigene Scheitern mischte sich mit der vorhandenen Enttäuschung über Tyler, paarte sich mit der Einsamkeit und hinterließ eine noch irritiertere Linea, als sie es sonst sowieso schon war. Dann, und das war das entscheidende, war da aber noch die Nachwirkung der Drogen, deren Einnahme noch keine 6 Stunden zurück liegen konnte: sie fühlte sich auf eine merkwürdige Art und Weise gut. Vielleicht sogar lockerer. Das musste auch der Grund sein, warum sie eben nicht fluchtartig ihr eigenes Zimmer verlassen hatte, sondern Jacob jetzt stumm und mit einem etwas entspannteren Ausdruck auf dem Gesicht ansah. Als erwartete sie gelassen seine Reaktion. Oder eben Befehl. Nur in ihrem Kopf, da rumorte es gewaltig.
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