YOU SAVED ME ONCE PLEASE SAVE ME ONCE AGAIN.
written by Adriana
22.02.2016, 20:17
Linea erwartete nicht wirklich eine Antwort, denn er hatte ihr nie genau erklärt oder gesagt was er wann wie tat, dafür hatte er ihr aber genau gesagt was sie zu tun hatte. Mit einem weiteren Schluck Wein, der herrlich süß und somit genau nach ihrem Geschmack war, überbrückte sie die Zeit bis Jacob ihr antwortete. Als er es tat, sah sie zur großen Uhr über der Küchentür. „Fast halb 3h“, antwortete sie und bemerkte deshalb nur beiläufig, wie er seine Uhr betrachtete und es dann aufgab. Dann antwortete er aber tatsächlich auf ihre Frage und Linea neigte den Kopf zur Seite, so dass ihr die Haare über eine Schulter hinweg fielen und sie ihn genau betrachten konnte. Seine Haare glänzten nass und irgendetwas an ihm war anders als sonst, was es genau war, erfuhr sie aber erst als er weitersprach, wenn auch als Rätsel. „Ja, ich weiß was du meinst“, gestand sie und auch wenn es seit ihrem zweiten Versuch mit Tyler nie Fall gewesen war, hatte sie sich doch gerade am Anfang immer wieder dabei ertappt, wie sie sich danach gesehnt hatte, dass man ihr Entscheidungen abnahm, ihr sagte was sie tun und lasse solle. Dann sprach er von Dingen, die sie noch besser nachvollziehen konnte. “ “Du hättest nie einen anderen gefickt während du mit mir zusammen warst…”, sagte er und Linea nickte bestätigend. Nein, sie hätte nie mit einem anderen Mann geschlafen, sie hatte sich nicht einmal getraut sie anzusehen. „Du aber….vergiss das nicht“, sagte sie und biss sich sofort auf die Unterlippe. Sie hatte ihn nicht kränken wollen, schon gar nicht wo er hier mitten in der Nacht aufgetaucht war. Entschuldigend legte sie ihm eine Hand auf den starken Oberarm. „Bitte entschuldige, das war…es tut mir leid. Ich…“. Sie würde es nie schaffen sich bei ihm für irgendetwas zu entschuldigen, ohne ins Stottern zu geraten. Erstaunlich unterwürfig sah sie ihn an, suchte vorsichtig seinen Blick und biss sich weiterhin auf die Unterlippe. Rasch griff sie nach ihrem Weinglas und trank das Glas leer, wich dabei aber seinem Blick vorerst weiter aus. „Wenn ich dir irgendwie helfen kann…“ Das war so typisch Linea!
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